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Road to Your First FTMO Reward

Wie Märkte wirklich funktionieren

Dieser Artikel eröffnet unsere neue Bildungsserie „Road to Your First FTMO Reward". In den nächsten Wochen werden wir Sie auf der vollständigen Trader-Reise begleiten. Wir werden alles abdecken – von grundlegenden Marktmechanismen und dem Aufbau einer Strategie bis hin zum Risikomanagement und der Vorbereitung auf die FTMO Challenge.

Unser Ziel ist es nicht, Sie mit Marketingfloskeln zu überhäufen, sondern ein methodisches und technisches Handbuch bereitzustellen. Wenn Sie es mit dem Trading ernst meinen, müssen Sie es wie ein Unternehmen behandeln. Und jedes Unternehmen beginnt mit einem gründlichen Verständnis des Umfelds, in dem es arbeitet. Der erste Schritt zur Professionalität ist daher eine Analyse, warum die große Mehrheit der Menschen an den Märkten scheitert – und was erfolgreiche Trader anders machen.

Warum scheitern die meisten Anfänger?

Viele Anfänger-Trader machen denselben Fehler: Sie betrachten Charts wie ein Videospiel, in dem grüne und rote Kerzen zufällig auf und ab bewegen. Häufig suchen sie nach „magischen" Indikatoren, ohne zu verstehen, was diese Kerzen eigentlich darstellen.

Wenn Sie jedoch an den Finanzmärkten erfolgreich sein wollen, müssen Sie verstehen, dass hinter jeder Preisbewegung eine spezifische Logik und ein Kampf um Liquidität stecken. In diesem einleitenden Teil erklären wir, was „unter der Haube" der Finanzmärkte wirklich passiert – und warum dieses Wissen für den Aufbau Ihrer zukünftigen Handelsstrategie entscheidend ist.

Der Markt ist eine Auktion, kein bloßer Chart

Ein Finanzmarkt (Forex, Indizes oder Rohstoffe) ist im Wesentlichen eine riesige globale Auktion. Der Preis bewegt sich als Folge eines Ungleichgewichts zwischen Käufern und Verkäufern. Wenn es bei einem bestimmten Preisniveau mehr Kaufaufträge als Verkaufsaufträge gibt, muss der Preis steigen, um neue Verkäufer zu finden.

Wer bewegt den Markt?

Retail-Trader (die mit vergleichsweise kleinem Kapital handeln) haben nicht die Macht, den Markt auch nur um einen einzigen Pip zu bewegen. Ihr Ziel sollte es sein, die Spuren zu erkennen, die die „großen Spieler" hinterlassen:

  • Zentralbanken: Sie legen die Geldpolitik und die Zinssätze fest. Sie sind der primäre Motor langfristiger Trends.
  • Geschäfts- und Investmentbanken: Sie stellen Liquidität für den globalen Handel bereit und führen massive Währungsumtausche durch.
  • Hedgefonds und Institutionen: Sie spekulieren auf Preisbewegungen mit einem Kapital von mehreren Milliarden Dollar.
  • Retail-Trader: Das sind Trader mit vergleichsweise kleinem Kapital gegenüber den zuvor genannten Institutionen. Ihre Aufgabe sollte es sein, die „Welle" zu reiten, die diese Giganten erzeugen.

Liquidität: Der Treibstoff für jede Bewegung

Den Begriff „Liquidität" werden Sie im Trading täglich hören. Einfach ausgedrückt, beschreibt Liquidität, wie leicht der Markt große Aufträge absorbieren kann, ohne dass der Preis unkontrolliert springt.

Für große Institutionen stellt die Füllung ihrer Aufträge die größte Herausforderung dar. Wenn eine Bank Tesla-Aktien im Wert von 1 Milliarde Dollar kaufen möchte, muss sie jemanden finden, der diese Menge verkauft. Deshalb bewegt sich der Markt oft in Richtung von Bereichen mit hoher Konzentration an Stop-Loss-Orders – diese dienen als ideale Gegenparteien (Liquidität) für große institutionelle Aufträge.

Angebot und Nachfrage

Den meisten Anfängern wird beigebracht, nach Support- und Resistance-Linien als feste Barrieren zu suchen. In Wirklichkeit sind dies keine magischen Linien, sondern Zonen des Ungleichgewichts:

  • Resistance (Widerstand): Eine Zone, in der so viele Verkäufer vorhanden sind, dass sie die Nachfrage vollständig absorbieren und den Preis nach unten drücken.
  • Support (Unterstützung): Eine Zone, in der Käufer den Preis als günstig betrachten, sodass ihre Aufträge den Rückgang stoppen und bullische Aktivität auslösen.

Das Verständnis dieses Mechanismus schützt Sie vor einer blinden Abhängigkeit von technischen Indikatoren. Indikatoren sind lediglich ein Derivat des Preises – sie sind sekundär. Die primären Faktoren sind immer Preis und Auftragsvolumen.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Teil

Trading bedeutet nicht, die Zukunft vorherzusagen – es geht darum, die aktuelle Machtverteilung zwischen Käufern und Verkäufern zu lesen. Als Anfänger-Trader sollten Sie aufhören zu fragen: „Wohin wird sich der Preis bewegen?" – und stattdessen analysieren:

  • Wer hat aktuell die Kontrolle über den Markt (Käufer oder Verkäufer)?
  • Wo liegen die logischen Punkte, an denen große Marktteilnehmer möglicherweise Positionen eingehen möchten?
  • Ist die Marktstruktur klar, oder handelt es sich nur um zufälliges Rauschen?

Im nächsten Teil unserer Serie „Road to Your First FTMO Reward" werden wir uns ansehen, wie man den richtigen Markt auswählt und warum die Wahl des richtigen Zeitrahmens ein entscheidender Faktor dafür ist, ob Ihr Konto die erste Woche übersteht. Darüber hinaus werden wir einfache Price-Action-Muster und die Multi-Timeframe-Strategie vorstellen und zeigen, wie man zwei Zeitrahmen richtig einsetzt.


Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken, und einige Angaben können von den aktuellen Serviceangeboten oder Produktmerkmalen abweichen. Bitte prüfen Sie stets die neuesten Bedingungen auf den offiziellen Produktseiten.

Über FTMO

FTMO hat einen zweistufigen Evaluierungsprozess entwickelt, um Handelstalente zu finden. Nach erfolgreichem Abschluss können Sie ein FTMO Account mit einem Guthaben von bis zu $200,000 erhalten. Wie funktioniert das?