Tips & Fehler zu vermeiden um die Herausforderung zu bestehen

Manchmal machen Trader während der Herausforderung dumme und unnötige Fehler, die einfach zu vermeiden sind. Fehlerminimierung während der Herausforderung wird zweifellos Ihre Chancen zu bestehen erhöhen und Ihnen allgemein beim Trading helfen.  Profitabel sein ist eine Sache, aber bei FTMO ist es wichtig die Regeln genau zu beachten und solide Disziplin zu haben. Mit diesen Tips möchten wir Ihnen helfen die schlimmsten Ereignisse zu vermeiden, die unglücklicherweise einige unsere Trader erlebt haben.

#1 – Es ist wichtig zu beachten in welcher Zeitzone Sie leben.

In der Herausforderung ist ein Handelstag gemäß der CE(S)T Zeitzone (Mitteleuropäische (Sommer-)Zeit) definiert. Deshalb werden wir Ihre Resultate nicht gemäß der Broker Serverzeit, sondern gemäß der CE(S)T Zeitzone auswerten.

Vermeiden Sie Verletzung des maximalen Tagesverlustelimits

Angenommen, der Trader handelt 50.000 USD Herausforderung mit dem maximalen Tagesverlustlimit von 2.500 USD. Sagen wir, das Ergebnis an einem Tag ist -2.000 USD, damit wäre ein zusätzlicher Verlust von -500 USD für den Rest des Tages erlaubt. Wiederum, die Resultate werden in der CET Timezone (UTC +1) gemessen. Wie auch immer, manche Trader halten sich aber an der Broker-Serverzeit was in meisten Fällen UTC +2 ist.

Dieser Trader sieht dann um 00:00 Mitternacht und Beginn von einem neuen Handelstag auf der Brokerplattform, aber in Wirklichkeit ist es 23:00 gemäß CET. Der Trader mit einem bereits realisierten Verlust von -2.000 USD öffnet eine Position, die in den Verlust von mehr als -500 USD geht, und verletzt dabei das maximale Tagesverlustlimit. Der Trader nimmt an, dass  dieser Verlust an einem neuen Tag realisiert wurde, aber nach unseren Regeln passierte der Verlust am gleichen Tag in der CET Zeitzone.

Unsere Applikation Account MetriX hat einen  Zeitzonenkonvertierer mit Info, wann Ihr Tagesverlustlimit zurückgesetzt wird.

#2 – Verwenden Sie Stop-Loss um Verlustlimit Verletzung zu vermeiden.

Viele unerwartete Dinge können während der Herausforderung passieren. Viele Trader glauben, dass sie ihre Trades unter Kontrolle haben, aber man weiß ja nie was auf den Märkten passieren kann. Es ist immer besser wenn ein Stop-Loss erwischt wird als ein Verlustlimit zu verletzen, denn das würde zum Ende Ihrer Herausforderung führen.

Wissen Sie, wo Ihr Limit ist

Nehmen wir zum Beispiel an, dass wir ein Tagesergebnis von -2.000 USD in geschlossenen Positionen haben. Deshalb wäre der erlaubte Verlust bis zu Tagesende -500 USD. Wenn Sie jetzt einen neuen Trade eröffnen, denken Sie daran, dass dieser neue Trade um nicht mehr als -500 USD in den Verlust gehen darf. In diesem Fall setzen Sie so einen Stop-Loss, dass Ihr Trade nie über dieses Limit geht.

Unsere Account MetriX Applikation wird Ihnen sehr nützliche Informationen  betreffend erlaubte Verluste liefern.

In der Tabelle ‚Heutige Ergebnissekönnen Sie sehen wieviel Sie noch verlieren können in Bezug auf den aktuellen Tag und die ganze Handelsperiode. Wir hoffen, dass Sie mit dieser Information Ihr Risikomanagement verbesseren können.

Bitte, es muss hier erinnert werden, dass unsere Verluste auch Ergebnisse der laufenden Positionen berücksichtigen. Detailierte Erklärung für Verlustberechnung finden Sie hier: https://ftmo.com/de/trading-objectives/#toggle-id-3

Schützten Sie sich vor wichtigen makroökonomischen Bekanntmachungen / News Releases

Während der Herausforderung werden wir Sie nicht bestrafen, wenn Sie Ihre Trades während der wichtigen makroökonomischen Bekanntmachungen halten, aber aus gutem Grund erlauben wir das nicht auf einem finanzierten FTMO Konto. Es ist immer ratsam unseren Wirtsschaftskalender zu beachtenen um auf jedes Ereignis vorbereitet zu sein. https://ftmo.com/en/calendar/ 

Wenn Sie die makroökonomischen Bekanntmachungen nicht wahrnehmen und beachten, dann könnte es sein, dass Ihre Herausforderung nicht bis morgen überlebt. Märkte sind um diese Zeit sehr volatile, deshalb empfehlen wir mit Vorsicht zu handeln.

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#3 – Gehen Sie nicht zu nahe an Ihre Limits.

Manchmal sind Sie sehr nahe na Ihren Verlustlimits und es reicht dann nur ein kleiner Zwischenfall um sie zu verletzen.

Slippage

Wenn Sie Ihren Stop-Loss ganz genau an Ihr Verlustlimit setzen, dann haben wir für Sie sehr schlechte Nachrichten. Bei Stop-Loss wird nähmlich nicht garantiert, dass der Auftrag auf dem gewünschten Preislevel ausgeführt wird. Bitte merken Sie sich, dass  Stop-Loss Aufträge sogennate Pending Orders/ wartende Aufträge sind, die dann Market Orders/ Marktaufträge triggern, wenn ein spezifisches Preislevel erreicht wird. Market Orders suchen dann den besten Preis im gegeben Moment. Wenn es aber auf dem Markt keine Liquidität gibt, wird der Auftrag zu einem ungünstigen Preis ausgeführt und das kann anschliessend zur Verletzung der Verlustlimits führen.

Kommissionen & Swaps

Wenn Sie Verluste berechnen, kalkuliert die MetaTrader4 Platform Handelsresultate, Kommissionen & Swaps getrennt. Wenn Sie 5 Lot auf EURUSD eröffnen, dann zahlen Sie, sagen wir, 35 USD Kommission. Wenn Ihr max. erlaubter Tagesverlust -500 USD sind, dann darf Ihr Trade auf EURUSD den Stop-Loss nicht auf  -500 USD haben. Wir müssen noch die Kommission von -35 USD dazurechnen. Wenn Sie nähmlich Ihren Stop-Loss auf -500 USD setzten und der wird getroffen, wäre der Gesamtverlust -535 USD (Handelsrgebnis + Kommission) und das würde eben das Tageslimit verletzen.

Selbstverständlich empfehlen wir immer einen grösseren Spielraum für Verlustlimit zu belassen. Wenn Sie Ihr Trading stoppen, sobald Sie 3% – 4% Tagesverlust erreicht haben, wäre es unserer Meinung nach sehr verantwortungsvoll (Limit ist auf 5%).

#4 – Hedging beschützt Sie nich ganz.

Auch wenn Ihre Position gehedged ist, Ihr P/L könnte sich ändern wegen floating spreads. Merken sie sich, dass sie für den Ask-Preis kaufen und  für den Bid-Preis verkaufen. Der Unterschied zwischen Ask und Bid ist der Spread, so generieren die Broker ihre Gewinne. Aus diesem Grund ist der Trade, den Sie gerade eröffnen, immer leicht im Verlust, eben wegen Vorauszahlung für den Spread. Der Spread ändert sich gemäß  der aktuellen Markt Liquidität.

Sie können mehr über Hedging in unserem Artikel lesen: https://ftmo.com/en/how-to-save-while-you-hedge/

Besonders während den makroökonomischen Bekantmachungen und Rollover Zeiten ist die Liquidität sehr dünn und infolgedessen erweitern sich die Spreads  wesentlich. Diese Spread-Erweiterung verursacht temporäre Verluste und das kann in wenigen Fällen zu Verlustlimit Verletzung führen. Wenn Sie sehr nahe an Ihren Verlustlimits sind, empfehlen wir die Position zu schliessen ansttat zu hedgen.